LIEBE BÜRGERINNEN UND BÜRGER,


viele von Ihnen werden es aus den Medien oder von Freunden bereits erfahren haben. Das Klinikum Westmünsterland wird die stationäre medizinische Versorgung an seinen beiden kleineren Krankenhausstandorten in Vreden und Stadtlohn beenden. Um die verbliebenen drei Krankenhausstandorte in Ahaus, Bocholt und Borken fit für die Zukunft zu machen und die Infrastruktur auf einen modernen Stand zu bringen, haben wir Fördermittel in Millionenhöhe aus dem Krankenhaus-Strukturfonds beantragt. Das Land NRW und die Krankenkassen haben bereits ihr Einvernehmen signalisiert, das Klinikum Westmünsterland in Millionenhöhe zu fördern. Beabsichtigt ist, insgesamt rund 62 Millionen Euro aus Bundes- und Landesfördermitteln bereitzustellen. Der Erhalt der Fördermittel ist an die Zusammenlegung der beiden kleineren Krankenhausstandorte Vreden und Stadtlohn zu einem umfassend strukturierten Gesamtkrankenhaus am Standort Ahaus gekoppelt. Einzelne Versorgungsangebote werden auch an die Krankenhausstandorte in Bocholt und Borken verlagert. Keine Leistung, kein medizinisches Angebot wird also im Kreis Borken verloren gehen.

Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen. Weniger Krankenhausstandorte im Westmünsterland bedeuten natürlich für einzelne Patienten, längere Fahrtzeiten. Weniger Krankenhausstandorte bedeuten aber auch mehr Fachpersonal in Medizin und Pflege an den übrigen Standorten. Eine stärkere Spezialisierung und mehr Erfahrung in der Behandlung und damit mehr Sicherheit für unsere Patienten. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachgruppen verbessert sich. Weniger Doppelstrukturen bedeuten auch mehr Geld für Investitionen und damit attraktivere Arbeitsbedingungen für unsere Pflegekräfte und Medizinerinnen und Mediziner.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns ins Gespräch zu kommen!

Anmeldung

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